Zeitverschwendend oder Freizeitnot lindernd

Von der Kritik Theodor W. Adornos am Fernsehen, welches die Zuschauer im Sinne der Herrschenden manipulieren wolle, soll die Betrachtung hier zur von Wolfgang R. Langenbucher beschriebenen Notwenigkeit einer billigen (und umweltschonenden!) (vgl. Langenbucher 1986: 17-18) Unterhaltung für die Massen führen. Zwischenschritt wird dabei Günther Anders' Freizeit-Theorie sein. Abschliessen soll diese Arbeit mit einer Einschätzung der Zukunft der audio-visuellen Massenmedien, seien es Zwei-Wege-Netzmedien, oder Berieselungsapparate in modernisierter Form.

Ansätze gegen Wissensklüfte

Liegt in der gleichzeitigen Übertragung von Ereignissen in verschiedenen Ländern und Kanälen das Potenzial eines Weltfernsehsenders? Zu dieser Frage hier ein Text: "Zum Wesen von Medienereignissen". Von Felix Longolius

There are few people, who can think without having to fear it is resulting in a harmful movement in their scope of control. For the others, the most, common learned weaknesses as signs of vulnerabilities (revising a decision, demanding ken and thereby control as well as influence over the rules of decisionmaking - insisting on patience if the decision is crucial) result in situations of an experienced wrongdoing with no choosable exit.

1999 people expected 20.000.000.000 people being able to live under good conditions at the same time. The imagination of such a time was usually expressed with the accessibility of a functioning well. I wouldn't want to be one of them, especially if I had to read this.

Now for someone with the expectation of a functioning communication, the idea of others facing situations in which a wrongdoing is not experienced can be demotivating. Seeing them parallel or departing is only recommandable for people who like to be alone with their justified position.
Das ist doch mal was. Ich habe mich ja bisher nicht so eingelesen in das Thema der alternativen demokratischen Ausübungsformen - statt dessen mehr eingeschrieben. Und was sehen heute meine hoch entzückten Augen beim Heise Newsticker: "Berliner Piraten 'verflüssigen' innerparteiliche Demokratie". Das musste ich lesen... Und dann, HEUREKA! "Jedes Mitglied kann an der Entscheidungsfindung mitarbeiten, seine Stimme abgeben – oder aber seine Stimme an ein anderes Mitglied übertragen." - Mr. T-Cup wäre stolz auf Euch! Jetzt heisst es, an meinem Roman weiterzuschreiben (vielleicht werde ich noch als Hausschreiber der neuen Bewegung entdeckelt).